Urlaubszeit ist Einbruchszeit. Wie schützt man sein Eigentum am Besten

Aug 10th, 2009 | By admin | Category: News

Wer nach einer längeren Abwesenheit wegen Urlaub, Krankheit oder einer Dienstreise bei seiner Rückkehr keine böse Überraschung erleben möchte, weil Diebe und Einbrecher sein Eigentum verwüstet, zerstört oder an sich genommen haben, sollte Vorkehrungen treffen, damit die Täter nicht in die Wohnung oder in das Haus eindringen können.

Viele Einbrecher beobachten das Objekt ihrer Begierde über mehrere Tage. Volle Briefkästen, tagsüber hinuntergelassene Rollläden oder permanente Dunkelheit signalisieren Abwesenheit der Bewohner.

Hier kann vorgebeugt werden, indem man z. B. mittels einer Zeitschaltuhr dafür sorgt, dass Bewegung entsteht. So können die Rollläden zu einer bestimmten Uhrzeit hoch- oder hinuntergelassen werden. Auch die abwechselnde Beleuchtung von bestimmten Räumen lässt sich so steuern. Diese Aktivitäten täuschen die Anwesenheit der Bewohner vor.

Wer nicht über diese technischen Möglichkeiten verfügt, sollte Nachbarn oder Bekannte damit beauftragen, regelmäßig dafür zu sorgen, dass das Anwesen nicht verlassen wirkt.

Mittlerweile haben sich einige Firmen auf das sogenannte „House Sitting“ spezialisiert. Hier kümmern sich Mitarbeiter darum, die Briefkästen zu leeren, den Garten zu bewässern, die Läden zu öffnen und zu schließen sowie bei Einbruch der Dunkelheit das Licht einzuschalten. Außerdem werden die Mülltonnen rechtzeitig an die Straße und nach deren Leerung wieder zurück gestellt. Sogar der Winterdienst wird von den Agenturen übernommen.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn an einem Haus Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, zu dessen Ausführung ein Gerüst gestellt werden muss. Um keinen Verlust an Versicherungsschutz zu erleiden, muss dieses erhöhte Risiko an die Hausratversicherung gemeldet werden.

Über diese Vorkehrungen hinaus sollte zumindest in den unteren Geschossen ein mechanischer Einbruchschutz installiert werden. Statistiken belegen, dass ein Einbrecher maximal fünf Minuten lang versucht, in ein Haus oder in eine Wohnung einzudringen. Dann wird er aus Angst vor Entdeckung seinen Plan zumindest vorerst aufgeben. Wenn die Türen und Fenster mit einer entsprechenden Einbruchsicherung versehen wurden, könnte dies den Täter von einem weiteren Vorgehen abbringen. Hierbei ist auch an Garagentore und außen liegende Kellertüren zu denken. Auch Rollläden lassen sich mit einer angebrachten Sicherung nicht einfach hoch schieben.

Die Initiative „Nicht-bei-mir“ wird von dem Programm „Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ unterstützt. Polizei und Experten klären hier ausführlich über Einbruchgefahren und Einbruchschutz auf.

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Unter der Programm-Nummer „Modernisieren Standard 141“ bietet die kfW-Privatkundenbank eine Förderung für den Einbau von Sicherheitsanlagen an.

Der Vorteil eines Fertighauses ist die Kürze der Zeit, in der es errichtet wird. Preislich liegt es deutlich unter einem Haus in konventioneller Bauweise. Installationen zum Schutz vor Einbrechern werden standardmäßig angeboten und sollten auf jeden Fall in die Kalkulation aufgenommen werden.

Der Verlust von materiellen Dingen lässt sich normalerweise über eine entsprechende Versicherung ausgleichen. Ideelle Werte, die bei einem Einbruch zerstört oder gestohlen wurden, lassen sich jedoch ebenso wenig ersetzen, wie der Verlust der Privatsphäre.

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