Immobilienbewertung beim Hauskauf
Aug 2nd, 2009 | By admin | Category: ImmobilienEine Immobilienbewertung kann helfen, einen reellen Preis beim Hauskauf zu bestimmen. Schon Kleinigkeiten können den Hauswert beträchtlich steigern, aber auch entsprechend mindern. Ein ansprechender und gepflegter Garten wertet die Immobilie auf und das kann sich auch im Preis bemerkbar machen. Eine schmutzige Fassade hingegen wirkt sich eher preismindernd aus. Auch die Infrastruktur wirkt sich nicht unerheblich auf den Hauswert aus. Gibt es einen Kindergarten in der Nähe? Wie sind die Einkaufsmöglichkeiten, wo ist die nächste Autobahn? Liegt die Immobilie in einem Gewerbegebiet?
All das sind Faktoren, die unabhängig vom eigentlichen Zustand der Immobilie schnell ein paar Tausend Euro ausmachen können. Wegerechte zu Hintergrundstücken schränken die Nutzungsalternativen erheblich ein und auch das macht sich im Preis bemerkbar. Seit Juli 2008 gibt es sogenannte Energieeffizienzklassen, die Auskunft über die Wärmedämmung, Energieverlust der Heizanlage sowie über den CO2 Ausstoß geben.
Der Grundriss, die Raumaufteilungen sowie der Erhaltungszustand stellen die inneren Werte eines Hauses dar. Gibt es eine Gästetoilette und wenn ja wie viele? Wie viele Steckdosen und welche elektrischen Anschlüsse gibt es?
Was viele nicht wissen: Ein zu großes, womöglich extravagantes Haus, das eine eher ungewöhnliche Raumaufteilung hat, verkauft sich nicht nur schlechter, es ist so manches Mal auch weniger Wert. Sehr große Räume verbrauchen um einiges mehr an Energie als kleine Räume und das weiß auch der zukünftige Käufer. Ein großflächiger Garten ist schön, ein Fußballfeld hingegen schreit regelrecht nach Arbeit, was ebenfalls abschreckend und preismindernd ist. Der relative Wert pro Quadratmeter und Wohnfläche sinkt proportional zur Gesamtgröße des Hauses.
Fazit: Eine Immobilienbewertung beim Hauskauf ist nicht nur sinnvoll, sie kann dem zukünftigen Käufer bares Geld sparen.
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