Gut vorbereitet zum richtigen Schwitzvergnügen
Jun 8th, 2010 | By Architekt | Category: Hausbau1) Rechtliche und bauliche Bestimmungen: Je nach Bundesland, Stadt oder Gemeinde sollte geklärt werden, ob eine Baugenehmigung für die Errichtung einer Gartensauna notwendig ist. Ein festes, gerades Fundament (z.B. Betonplatte) ist die bauliche Basis für die neue Wohlfühleinrichtung.
2) Auswahl der Bauarten: Bei der Massivholz- oder Blockbohlenbauweise kann auf eine Isolation verzichtet werden, da das Saunaholz die Wärme speichert. Für ein optimales Saunaklima ist damit automatisch gesorgt. Bei der Elementbauweise wird das Holzfachwerk genannte Konstrukt mit Isolationsmaterial (Steinwolle oder Kork) gefüllt. Das Holz ist jedoch dünner und kann daher weniger Wärme speichern.
Sauna für privat
Viele verschiedene Sauna-Typen und das entsprechende Sauna-Zubehör.
3) Auswahl der Holzarten: Die Nordische Fichte ist das traditionelle Saunaholz. Durch langsames Wachsen verfügt es über eine hohe Festigkeit. Die Tanne ist ebenfalls fest und durch ihre feinstrukturierte Maserung sehr elegant. Weichholz (z.B. Abachiholz), eignet sich besonders für die Inneneinrichtung (Liegen, Kopfstützen etc.), da es nur schwach wärmeleitend und splitterfrei ist.
4) Inneneinrichtung: Dazu zählen Liegen, Kopfstützen, Holzverkleidung, Bodenrost, Ofenschutzgitter, Saunatür und Saunalampe. Hier kann nach Lust, Laune (und Geldbörse) ausgesucht werden.
5) Öfen, Steuerung und Anschlüsse: Klassisch sind die holzbefeuerten Saunaöfen (Genehmigung beim Schornsteinfeger einholen!). Für elektrische Saunaöfen wird ein Starkstromanschluss benötigt.
Dem Wellness-Spaß steht dann nichts mehr im Weg!
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